Fragen und Antworten

Traunstein bewarb sich unter dem Motto „Salz Wasser Landschaft“. Hier der Link: Bewerbungsunterlagen

Fragen, Meinungen und Antworten zur offiziellen Bewerbungsbroschüre

Seite 25 b): Triftweg. In der Broschüre heißt es: „die angrenzenden Flächen werden gestaltet und mit attraktiven Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten ausgestattet“.

Der Stadt Traunstein ist bekannt, dass diese Flächen nicht zur Verfügung stehen. Die Grundeigentümerin, die im übrigen nie von der Stadt gefragt wurde, hatte dies schon nach der ersten Bewerbung der Stadt mitgeteilt und gebeten, ihr Grundstück nicht mehr in den Bewerbungsunterlagen zu veröffentlichen. Warum die Stadt nicht auf den Wunsch der Grundbesitzerin reagiert hat, ist unklar.

Seite 26 c): Salzmanninsel:

Was sagen eigentlich die Hauseigentümer dazu, wenn ihre Anwesen in die LGS integriert werden?

Seite 27 e): Es soll ein öffentlicher Badeplatz entstehen.

Hoffentlich werden Sicherheit und Sauberkeit gewährleistet.

Seite 27 f): Chiemgauhalle und Festplatz
  • Die Chiemgauhalle soll saniert werden. Wie hoch werden die Umbaukosten sein? Wie wird die Halle nach der LGS genutzt werden?
  • Autohaus Panzer – Firma Panzer verkauft definitiv nicht (Quelle Hr. Panzer). Die Flächen müssen aus der LGS-Gelände genommen werden
  • Ideenwettbewerb unter dem Motto: Wohnen in Grünen – Sind hier auch sozialverträgliche Wohnungen vorgesehen oder wird alles im Hochpreissegment geplant?
Seite 35 2.) Grüne Vernetzung:

Teilweise sollen alte, nicht mehr genutzte Gebäudestrukturen entfernt werden.
Was sagen denn die Hauseigentümer dazu?

Seite 36 3.) Quartiersentwicklung Bahnhof

Die meisten Grundstücke gehören verschiedenen Gesellschaften der Bahn, der Erbwerb der Grundstücke dürfte sich als schwierig und sehr teuer erweisen.

Seite 38 d) Rupertistadl

„Nach der Öffnung des Vorplatzes sollen sich die Fahrgeschwindigkeiten an der Salinenstrasse von selbst verringern“.
Wer von uns Traunsteinern muss bei der Behauptung nicht schmunzeln?

Seite 43) Kernflächen an der Traun

Wochinger Spitz: die Bürger, die in der angrenzenden, schön gestalteten und ruhigen Siedlung leben, nutzen den Wochinger Spitz in ihrer Freizeit.
Was halten diese Bürger eingentlich davon, dass durch ihr Wohngebiet viele Besucher maschieren werden und ihnen ihren Freizeitraum nehmen?

Seite 47) eMobilität

Sowohl E-Bikes als auch eBusse werden bis 2022 keine moderne Innovation mehr sein, sondern bereits Standard. Bleibt zu hoffen, dass Traunstein nicht bis ins Jahr 2022 wartet, um diese Technik weiter zu fördern.

Bekommen denn tatsächlich die Traunsteiner Betriebe die Aufträge für das Catering und die Gartenanlagen?

Das muss vertraglich geregelt werden. In Rosenheim war damals der große Ärger, dass quasi das gesamte Catering fremd vergeben war, dazu das Essen teuer war und nach Ansicht von einigen Besuchern nicht besonders gut. In Bamberg hat man daraus gelernt und einen Anteil an regionalen Produkten verhandelt.

Werden die Traunsteiner Gärtnereien die Blumenhalle gestalten?

In der Regel bekommt die Planung der Blumenhalle ein auswärtiger Betrieb, der mit dergleichen Ausstellungen schon Erfahrung hat. Die Traunsteiner Betriebe werden die Ausführung übernehmen.

Wo wird das Volksfest stattfinden?

Stand heute (29. September 2015) gibt es noch keine Alternative.

Wie wird die kleine Stadt Traunstein (Einwohner knapp 19.600) mit den Besucherströmen fertig werden?

In Rosenheim kamen am besucherstärksten Tag 15.000 Gäste, in Bamberg 16.000 und in Deggendorf 14.000.

Wo sollen die Übernachtungsgäste untergebracht werden?

Im südlichen Gemeinden des Landkreises: Inzell, Ruhpolding, Siegsdorf und Bergen. Für diese Gemeinden dürfte sich die LGS tatsächlich rechnen.

Es soll zwei Haupt-Ein-und Ausgänge geben, einen an der Traun (Daxerau), der zweite in der Stadtmitte.

Es wird interessant werden, was genau eingezäunt werden wird und wie frei sich die Traunsteiner Bürger noch an der Traun bewegen können.

Die Traunauen sind für die Traunsteiner wichtig, für die Radfahrer, Schwimmbadbesucher und Spaziergänger.

Werden die Traunauen während der Umbauzeit und während der LGS der Allgemeinheit zur Vergügung stehen? Wie wird für die Radfahrer der Zugang zum Schwimmbad gemacht werden?

Man hört immer wieder, dass jeder Besucher durchschnittlich 40.-€ bei der LGS ausgibt (ohne Ticketpreis und ohne Übernachtung).

Es drängt sich die Frage auf, wie diese 40.-€ ermittelt wurden. Beispiel Bamberg: Es gibt keine Vergleiche der Umsätze der Geschäfte, Restaurants mit dem Jahr vor oder nach der LGS. Der Wert von 40.-€ wurde lediglich durch einen Besucherumfrage ermittelt. Wie repräsentativ deshalb der Wert von 40.-€ ist, kann nur vermutet werden.(Quelle Dr. Gack, Bamberg)